Michael Moore und Mickey Mouse

Tja, da freuen wir uns alle schon auf Michael Moores neuestes filmische Werk, und dann so was:

“Bei Disney mag man mit Michael Moore nichts zu tun haben
[…]
Michael Moore teilt auf seiner Website mit, er habe am Dienstag erfahren, dass Miramax, der Produzent seines neuen Films “Fahrenheit 9/11”, diesen aufgrund einer endgültigen Entscheidung des Disney-Konzerns nicht vertreiben darf.”
(via telepolis )

Hat jemand mal die “The Aweful Truth”-Folge gesehen, in der Michael Moore in Disneyland gegen die Ausbeutung ausländischer Hilfsarbeiter und gegen die unmenschlichen Bedingungen langer Arbeitsschichten in MickeyMouse-Kostümen wetterte? Ich glaube, Michael M. und Mickey M. waren noch nie Freunde…

Ein Gedanke zu „Michael Moore und Mickey Mouse

  1. lovecraft
    will der Disneykonzern seine „guten Beziehungen“ zum Staat Florida nicht verlieren. D.h.
    1) es geht ums Geld und Disney schreibt alles andere als positive Zahlen in den letzten Jahren. Gemessen an den eigenen Ansprüchen natürlich. Die Filmsparte läßt jedenfalls (mit Ausnahme von „Fluch der Karibik“) arg zu wünschen übrig.
    2) Der nette Herr Georg W. B. hat Verwandschaft in diesem Staat, und noch mehr negative Schlagzeilen kann der derzeitige Präsident gerade auch nicht gebrauchen.
    Wenn man zynisch sein will, kann man sogar behaupten, dass die jetzigen Probleme für den Wahlkampf drei Monate zu früh kommen.
    Jedenfalls kommt da ein Michael Moore gar nicht gelegen. Weder für Bush noch für Disney.

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