Barcamp Ruhr

Es ist (Web-)Montag und wieder ein Barcamp-Wochenende zu Ende. In den Iden des März fand das Barcamp Ruhr statt, und wenn man Twitter und den Blogs glauben darf, bin nicht nur ich der Meinung: Gro߸artiges Barcamp.

Zum Barcamp Ruhr trafen sich die Freunde des Internetz an einer besonders au߸ergewöhnlichen Location, im Unperfekthaus in Essen. Von der Dachterasse, die einen Blick über die Baustellen und Einkaufszentren der Ruhrpott-Metropole gewährte, bis zu den dekadenten Männer-Toiletten mit WLAN und gro߸flächigen LCD-Bildschirmen, bot das Haus alles, was Geeks glücklich macht. Johannes führt uns auf Vimeo in diesem Clip ein wenig durchs Haus.

Sessions

Das Barcamp Ruhr hatte sich das Thema Musik zum Schwerpunkt genommen. Dementsprechend fanden sich auf dem Session-Plan Workshops wie Musikvermarktung, Crowdsourcing und Netlabels reloaded. Aber auch die barcamptypischen Sessions rund um Blogs, Web 2.0 und Web Design fehlten natürlich nicht. Besonders interessant fand ich .deans ß“berblick über aktuelle Video-Communities und Streaming-Plattformen im Netz (hier ein kleiner Ausschnitt davon).

Abendprogramm

Wie schon im vorigen Artikel erwähnt hat es mir besonders Miniroc angetan, der am Samstag Abend auf zwei Gameboys elektronische Musik mit den für die Handheld-Konsole typischen Sounds mixte. Zuvor hatten viele Teilnehmer ihre Redegewandtheit mehr oder weniger erfolgreich bei der Powerpoint-Karaoke zum Besten gegeben.

Fazit

Bis auf den Rückschlag durch den Diebstahl einiger elektronischen Geräte (am Besten nachzulesen bei Polaroid Memories) ist das Barcamp Ruhr aus meiner Sicht ein voller Erfolg gewesen. Das Barcamp war für mich ein gro߸er Ideen- und Impulsgeber, und ich wei߸ von mindestens zwei Barcamp-Neulingen, dass sie das Barcamp genauso erlebt haben. Ein gro߸er Dank geht an die Orga!

Dokumentation

Ich habe das Gefühl, dass Barcamp für Barcamp die Berichterstattung via Fotos und Videos exponentiell steigt. Auf Flickr habe ich bereits einige meiner Bilder hochgeladen, im entsprechenden Flickr-Pool haben sich bereits Hunderte angesammelt (wer hat eigentlich den Trend zum Schwarz-Wei߸-Foto verbrochen?). Eine recht umfangreiche Aggregation der Texte, Bilder und Videos zum Camp gibt es auf barcampruhr.soup.io. Besonders sehenswert ist der Videoblog-Beitrag von ifranz.

Dieser Beitrag wurde unter blogs and blogger veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Kommentare zu Barcamp Ruhr

  1. Michael sagt:

    Die Location sieht echt hammermäßig aus (besonders im Konstrast zu unserem sterilen IJK). Gibt’s irgendwo eine Ãœbersicht der Sessions mit ein bisschen dokumentiertem Material?

    Was hast du eigentlich sessionmäßig gemacht?

  2. Achim sagt:

    So ne richtige Dokumentation gibt es anscheinend noch nicht. Ich werd die Tage mal auf internetszene eine Zusammenfassung von der Session Live Streaming und Video im Web schreiben – ziemlich spannendes Thema…

  3. Michael sagt:

    Klingt gut! Da schießen die Tools in letzter Zeit ja wie Pilze aus dem Boden… 🙂

Kommentare sind geschlossen.